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Stromanbieter wechseln und sparen – so geht‘s

Viele Stromanbieter heben ihre Preise regelmäßig an. Da staunt manch einer nicht schlecht, wenn er am Ende des Jahres auf seine Stromrechnung schaut. Egal ob Privat- oder Gewerbekunde – regelmäßig Preise zu vergleichen und gegebenenfalls den Stromanbieter zu wechseln, kann die Kosten deutlich reduzieren. Und Stromanbieter wechseln geht einfach und unkompliziert.

 

 

Strom Zähler © jozsitoeroe / Fotolia

 

 

Mittlerweile gibt es in Deutschland über 1.000 Stromanbieter mit verschiedensten Tarifen für Privat- und Gewerbekunden. Wer nie bewusst einen Stromliefervertrag abgeschlossen hat, befindet sich meist im Grundtarif – der teuersten Variante – und sollte sich dringend nach einem neuen Stromanbieter umschauen. Das betrifft eine Vielzahl deutscher Privathaushalte und  auch Unternehmen.

 

Der passende Tarif beim Stromwechsel

 

Junges Mädchen berät zum Thema Stromanbieter wechseln © VadimGuzhva / Fotolia

 

 

Über die eigene Postleitzahl und den Jahresverbrauch kann der beste Tarif aller Anbieter, die in der Region verfügbar sind, aufgelistet werden. Wer seinen Stromverbrauch nicht kennt, der kann ihn durch seine letzte Rechnung schnell in Erfahrung bringen. Kleinere Betriebe kommen meist auf unter  100.000 kWh im Jahr und werden als sogenannte SLP-Kunden bezeichnet. Großkunden fangen ab ca. 100.000 kWh an. Bei Abnehmern dieser Größe erfolgt die Stromversorgung auf Grundlage der registrierten Leistungsmessung (RLM): Mit ihrer Hilfe wird der Stromverbrauch über einen RLM-Zähler genau abgerechnet, indem er alle 15 Minuten aufgezeichnet und automatisch an den Versorger kommuniziert wird.

Nicht nur der Preis sollte bei der Wahl des neuen Tarifs ausschlaggebend sein. Wer den Stromanbieter wechseln möchte, sollte auch darauf achten, dass die Tarife fair und verbraucherfreundlich sind. Kurze Laufzeiten und eine kurze Kündigungsfrist beim Strom sind ebenso wichtig wie eine Preisgarantie, die vor einer unerwarteten Preiserhöhung schützt. Locken Anbieter mit einem hohen Neukundenbonus, sollte der Strompreis nach einem Jahr Laufzeit unbedingt wieder neu verglichen werden. Oft lauert hier eine versteckte Kostenfalle. Bei Vorauskasse, Paketpreisen und Kautionen ist grundsätzlich Vorsicht geboten. Geht der Anbieter pleite, sind bereits bezahlte Abschläge dann meist einfach weg.

 

Wie läuft der Stromwechsel ab?

Der Anbietervergleich ist für kleine Gewerbekunden in wenigen Minuten möglich. Für Großkunden war dieser Prozess in der Vergangenheit etwas zeitaufwendiger – bis eine konkrete Auswahl der infrage kommenden Anbieter vorlag, konnte es schon mal mehrere Tage oder Wochen dauern. Mit e.less haben nun auch Großkunden die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten online Tarife zu vergleichen und so zum passenden Angebot zu gelangen.

Damit der Stromwechsel schnell funktioniert, ist es wichtig, dass alle Daten im Wechselauftrag vollständig sind. Hier sind der gewünschte Liefertermin, die Zählernummer, der Name des aktuellen Versorgers und die dortige Kundennummer wichtig. In der Regel dauert es für Gewerbekunden rund drei bis sechs Wochen, um den Stromanbieter zu wechseln. Das hängt nicht nur mit den Wechselmodalitäten, sondern auch mit der Widerrufsfrist von 14 Tagen zusammen. Größere Verzögerungen gibt es normalerweise nur bei fehlenden Daten im Wechselauftrag oder bei einer noch andauernden Vertragslaufzeit mit dem alten Stromanbieter. Grundsätzlich gilt: Auch wenn sich der Stromwechsel verzögert, steht nie jemand ohne Strom da, denn der örtliche Grundversorger ist gesetzlich zur Stromlieferung verpflichtet.

 

Wer muss den Strom kündigen?

Will man den Stromanbieter wechseln, so ist es meist der neue Lieferant, der die Kündigung beim bisherigen Versorger übernimmt. Dafür einfach den Vertrag mit dem neuen Anbieter ausfüllen und an diesen zurücksenden. Sobald alle Daten vorliegen, wird sich Ihr neuer Anbieter um die Kündigung kümmern und mit der Strombelieferung beginnen.

Es gibt lediglich zwei Sonderfälle, in denen die Verbraucher selbst den Strom kündigen sollten: Wer einen Vertrag mit einer längeren Laufzeit hat, dessen Kündigungsfrist in wenigen Wochen abläuft, der sollte den Strom abmelden, bevor sich der Vertrag automatisch um eine weitere Periode (in der Regel sechs bis zwölf Monate) verlängert. Der zweite Fall ist das Sonderkündigungsrecht bei einer Preiserhöhung. Tritt dieser ein, sollte der Vertrag so schnell wie möglich aufgelöst werden und der neue Anbieter kann zum Zeitpunkt der Erhöhung mit der Lieferung beginnen. Damit der Stromwechsel reibungslos klappt, sollte der neue Anbieter darüber informiert werden, dass die Kündigung bereits selbst vorgenommen wurde.

 

 

Strom Installateur © Tomasz Zajda / Fotolia

 

 

 

Strom für Gewerbekunden – das müssen Sie beachten

Ob Sie als Gewerbetreibender Ihren Stromanbieter ohne weiteres wechseln können, hängt im Wesentlichen davon ab, wie es um die Eigentumsverhältnisse Ihrer Büroräume bestellt ist. Gehört Ihnen Ihr Firmengebäude, gelten für Sie in etwa die selben Regeln wie für private Haushalte, die den Anbieter wechseln. Sind Sie in Ihrem Firmengebäude nur zur Miete, gestaltet sich der Wechsel des Stromanbieters ein wenig komplizierter. In diesem Fall ist nämlich der Strompreis in Ihrer Warmmiete enthalten und Ihr Vermieter ist der Vertragspartner. Ein Wechsel des Stromanbieters kann daher nur mit dessen Zustimmung erfolgen.

Der Markt für Gewerbestromanbieter ist riesig und relativ intransparent. Auf eigene Faust die passenden Tarife herauszufinden, ist für Unternehmer deshalb nicht nur aufwendig, sondern auch mit Risiken verbunden. Wer sich blind für den erstbesten Anbieter entscheidet, zahlt am Ende oft zu viel. Als erster Gewerbestrom-Online-Marktplatz bringt e.less Licht ins Dunkel des Strommarkts für Unternehmen. Ob Klein- oder Großverbraucher, ob SLP- oder RLM-Kunde – vergleichen Sie kostenlos und finden Sie den Stromvertrag, der zu Ihrem Gewerbe passt. Hier geht es zum Preisvergleich für Gewerbestrom.

Topics: Strom

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